Freizeitpark Tripsdrill - 05.06.2004
Fanberichte

Mein Besuch bei der „Ich freu mich auf den Sommer Party“ in Tripsdrill  - mein quasi erstes Mal, von Steffi 
Für mich war dieses eigentlich der erste Live-Auftritt, den ich persönlich miterlebt habe. OK, bei einer der Comback shows war ich auch dabei, obwohl ich diese nicht wirklich zählen würde. Zum einen saß ich mehr oder weniger in der hintersten Ecke und zum anderen hatte ich da glaube ich 40 grad Fieber oder so, und habe alles nur im Delirium mitbekommen. So zählt dieses als meine Premiere.

Die Hinfahrt
Als die Info kam, dass Limahl als Headliner auf einer großen Open Air Party in Heilbronn auftritt, war mein erster Gedanke, „Mist schon wieder so weit weg“. Denn mit dem Zug sind es immer hin 3 oder 4 Stunden Fahrt, und zur der Zeit habe ich mich noch für einen Typ Mensch gehalten, der nicht unbedingt stundenlang fährt, um auf ein Konzert zu fahren. Aber so kann sich das ändern.

Jetzt hatte ich aber eine nette Mailbekanntaschft (heute Freundin) aus Frankfurt. Sie meinte, dass Heilbronn nicht so weit weg von ihr sei. Tja, und wenn man lange genug nachdenkt, findet man dann doch einen ganz vernünftigen Grund, um schließlich doch auf das Konzert zu fahren.
Ich habe mir eingeredet, dass ich mir ja auch noch Frankfurt und Heilbronn ansehen werde, also eigentlich der Kultur wegen fahre.


Also wurden die Eintrittskarten bestellt.

So, habe ich mich dann am 04.06. 2004 auf den Weg von Düsseldorf nach Frankfurt gemacht, um meine Mailfreundschaft persönlich kennen zu lernen. Natürlich wollten wir an dem Freitag eigentlich Frankfurt ein wenig unsicher machen, aber wir haben uns dann doch mit stundenlangem Gucken von DVD’s mit Limahl Auftritten auf den nächsten Tag eingestimmt.


Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Auto Richtung Heilbronn, natürlich lief eine Limahl CD. Ca. 1,5 Stunden später haben wir dieses kleine Städtchen dann auch gefunden, und haben uns erst mal kurz die Innenstadt angeschaut. Das Wetter war allerdings alles andere gut. Es regnete in Strömen und es war ziemlich kalt. Wir haben uns doch ziemlich Sorgen um die Open Air Party gemacht

Nachdem wir dann einmal richtig durchnässt waren, haben wir uns entschlossen , dann doch mal unsere kleine Pension in Kleebronn zu suchen. Das erwies sich allerdings als nicht ganz so einfach, und das obwohl Kleebronn ein sehr sehr kleines Städchen ist – aber selbst da kann man sich verfahren.

Aber auch diese Hürde haben wir genommen. Und dann ging es auch endlich zum Konzert.

Die Party
Wir kamen ungefähr eine halbe Stunde vor Einlass an. Das Wetter hatte es sich anders überlegt, und die Sonne kämpfte sich doch noch ein wenig durch. Die erste Aktion war die ganzen anderen Fans zu treffen, da wir ja noch niemanden persönlich kannten. Also Handy raus, anrufen und jeweils so lange telefonieren, bis man sich irgendwann gegenüberstand und sich an dem Handy erkannte. Aber auch das wurde geschafft.
Wir standen direkt vorne, und hatten so das Glück auch in die erste Reihe zu kommen. Die Party begann mit einer kleinen Verspätung, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Zuerst trat Markus mit einer Partnerin auf, und heizten dem Publikum ordentlich ein. Anschließend kam Hubert Kah. Er ist irgendwie immer noch so schräg drauf, wie er es in den 80ern war.

Aber dann kurz nach 22 Uhr kam der Act, auf den wir Fans alle gewartet hatten, Limahl. Er trat mit 4 Tänzern auf und begann mit dem Kajagoogoo Instrumantal Song von dem White Feathers Album.

Er trug sein berühmtes weißes „Nippleshirt“. Nachdem er sein Publikum freudig begrüßt hat, und uns auch seine fortschreitenden Deutschkenntnisse präsentierte, ging es mit „too shy“ weiter.

Er schien sehr gut gelaunt zu sein, und lächelte fleißig in das Publikum. Ich glaube, es durfte sich fast jede mal angesprochen fühlen.

Die Performance von „Love is blind“ war auch einfach nur wunderschön, und er überraschte uns auch mit einigen deutschen Zeilen in dem Lied.


Er bedankte sich bei uns für die Unterstützung, die er in der Comebackshow erhalten hatte, und belohnte uns dafür mit einigen seiner performten Songs aus der CBS, wie da wären „Can you feel the love tonight“ oder „the way to your heart“. Das Publikum war in einer super Stimmung.



Nach einer kurzen Pause, in der er kurz das Hemd wechselte, enthielt er uns natürlich auch „Never ending story“ nicht vor. Hier hatte er das Publikum dann fleißig zum Mitsingen animiert.


Anschließend gab es ein paar Autgrammkarten, von denen ich leider keine abbekam – aber ich sollte nicht leer ausgehen.




Gegen Ende hatte er noch eine CD „The very Best of Kajagoogoo und Limahl” zu verschenken. Er hielt sie ins Publikum und die Hände streckten sich ihm entgegen. Im ersten Moment dachte ich noch, dass man mit 34 so etwas nicht mehr tun sollte, hey aber ich bin doch eine junggebliebe 34fährige :-) - außerdem war ich da noch 3 Tage lang 33, also hielt auch ich meine Hand hin. Tja, er schaute mich an, guckte wo meine Hand ist und legte die CD hinein. Wow, dachte ich – besser kanns nicht werden.

Aber dann hielt er mir noch seine Hand hin, die ich natürlich begeistert entgegennahm und hielt sie fest. Da standen wir uns dann Auge in Auge und Hand in Hand gegenüber. Ich glaube, jetzt erst hatte ich realisiert, dass ich gerade Limahls Hand hielt, und bin glaube ich ein wenig erstarrt. Wäre mir das mit 13 passiert, wäre ich glaube ich auf der Stelle umgefallen, und er hätte mich wiederbeleben müssen :-). Tja, aber irgendwann ließ er meine Hand dann wieder los, und machte mit seiner Show weiter.

Zum Schluss gab es noch eine etwas andere Variante von „too shy“ und dann verabschiedete er sich endgültig für diesen Abend.



Für mich war es auf jeden Fall ein wunderschöner Abend, und es war in diesem Jahr mein schönstes wenn auch vorgezogenes Geburtstagsgeschenk.

Immerhin kann man sagen, dass ein Traum, den ich mal mit 13 Jahren hatte, sich nach 20 Jahren erfüllte.



Liebe Grüße

Limahl-Fanpage