Schlossparty Oranienburg - 14.08.2004
Fanberichte
Ein Wochenende in Oranienburg vom 13/14.08.-15.08.2004
- ein persönlicher Bericht von Steffi und Bejay
Bejay:
Bereits kurz nach Limahls grandiosem Auftritt in Gronau wurde mir klar dass dies wahrscheinlich der letzte Auftritt für mich gewesen sein könnte. Klar, da war noch der Auftritt in Oranienburg bei Berlin, aber da fährt man von hier aus gut 6 Stunden hin. Außerdem wollte ich eigentlich nie so furchtbar weit fahren für einen Auftritt, aber mein Freund fand die Idee toll und war gleich Feuer und Flamme. Das große Problem allerdings kam erst noch, ich musste nämlich an diesem gesamten Wochenende arbeiten. Ein Tausch war fast unmöglich, aber ich gab nicht auf. Ich brauchte gut 2 Wochen bis der Tausch durchgeführt werden konnte. Gleich als ich das Okay bekam bestellte ich die Tickets und mein Freund buchte das Zimmer.
Steffi und TinaS hatten sich bereits Zimmer im Hotel an der Havel gesichert und wir konnten uns glücklicherweise noch dazugesellen. Auch Skorkat mit ihrem Freund hatten dort noch ein Zimmer ergattern können.
Am Samstag den 14.08. weckte uns das Handy bereits um kurz nach 3 Uhr morgens. Dann gings los und wir fuhren in nur 5 Stunden nach Berlin. Auf der Fahrt regnete es teils ziemlich stark und uns begleiteten ständig dicke Wolken. Als wir Berlin erreichten, kam fast zeitgleich eine SMS von Skorkat, sie war auch grade in Berlin angekommen. Ich rief gleich zurück und wir verabredeten uns an der Gedächtniskirche. Steffi und TinaS kamen etwas später dazu
Steffi
Als ich von Limahl’s Auftritt in Berlin erfuhr, war ich auch erst schwer am Überlegen, ob das jetzt nicht doch ein wenig zu übertrieben ist, dafür extra nach Berlin zu fahren. Nach einem wenig hin- und her überlegen haben TinaS und ich uns dann doch entschlossen zu fahren, und das ganze mit einem verlängerten Wochenende in Berlin zu verbinden. Das Hotel war schnell gebucht, denn schließlich gibt es ja Internet. Irgendwann kam das Problem wie soll ich hinkommen. Das supertolle Angebot der Bahn war nicht mehr zu bekommen, und der Normalpreis war nicht ohne. TinaS kommt aus einer ganz anderen Ecke als ich, von daher fiel das Auto auch aus. Schließlich habe ich mich dazu entschieden den Flieger zu nehmen – war erheblich billiger als die Bahn und vor allen Dingen auch schneller.
Inzwischen hatte es auch Bejay geschafft, ihren Dienst umzulegen, so dass ich für den Rückweg bei ihr mitfahren konnte.
Bejay mit ihrem Freund und Skorkat mit ihrem Freund haben sich dann auch in unserem Hotel ein Zimmer gebucht, so dass wir uns auf ein tolles Wochenende freuen durften.
Bereits Freitagmorgen ging es los und ich flog nach Berlin Nicht mal einer Stunde später stieg ich aus dem Flieger. Etwas später traf ich mich mit TinaS und wir machten ein wenig den Kurfürstendamm unsicher, denn dort fand gerade ein großes Stadtfest statt
Am Abend ging es dann ins Hotel nach Oranienburg.
Am nächsten Vormittag ging das Handy und Bejay informiert uns über ihre Ankunft, und wir fuhren direkt zum Treffpunkt vor der Gedächtniskirche
Steffi und Bejay:
Wir freuten uns riesig uns wieder zu sehen, und hatten uns jede Menge zu erzählen. Wir quatschten und quatschten, wie es halt nur Frauen und Limahl-Fans können :-)
Wir alle zusammen machten noch eine kleine Berlin Sightseeing-Tour, Ich (Steffi) und TinaS erklommen auch noch die 285 Stufen der Siegessäule. Auf jeden Fall hat es sehr viel Spass gemacht, und man kann sagen, hier haben sich ein paar Fans gesucht und gefunden. Wir haben uns klasse verstanden.
Gegen 16 Uhr fuhren wir dann nach Oranienburg zum Hotel. Dort angekommen öffneten wir die Autotür und es schallte uns plötzlich „The NeverEnding Story“ entgegen. Limahl beim Soundcheck !!! Wir beiden (Steffi und Bejay) wurden schon ganz nervös und irgendwie konnten wir nicht anders als hinzufahren um vielleicht einen Blick zu erhaschen. Auch Skorkat ließ es sich nehmen mitzukommen. Dort angekommen konnte man ihn zwar hören aber nicht sehen. Schade…ein Toilettenwagen versperrte die Sicht.
Also haben wir im Hotel eingecheckt und sind dann um Punkt 18 Uhr zum Eingang gedüst. Es war erstaunlich voll, trotzdem kamen wir mittig in die 3. Reihe. Die Sicht war super, das Wetter auch, und es ging auch pünktlich los mit dem ehemaligen UKW Sänger Huppertz der tatsächlich eine unglaubliche Energie aufbrachte das Publikum anzuheizen. Ich (Bejay) persönlich bin kein Fan deutscher Musik, aber die Stimmung war schon klasse. Ich (Steffi) konnte mich noch gut an die guten alten Lieder erinnern, und habe auch fleißig mitgesungen.
Beim zweiten Act meinte man tatsächlich Falco wäre wieder auferstanden. Axel Herrig, der Star aus dem Musical Falco Meets Amadeus sah dem Original tatsächlich zum verwechseln ähnlich, seine Mimik und auch die Musik waren wirklich unglaublich authentisch. Die Show war supertoll gemacht und die Fans schrieen nach Zugaben.
So langsam fingen die Füße zwar an wehzutun, denn immerhin hat jeder Künstler ca. 45 Minuten auf der Bühne performt, aber wir hielten durch :-)
Anschließend betrat Benjamin Boyce die Bühne, die Fans drängten sich und es wurde langsam immer enger dort vorne. Ben gab echt alles. Seine Version von Rebel Yell ist einfach super, Wir flippten so richtig schön aus. Auch er gab eine knapp 45-minütige Show. Er schien sogar selbst überrascht darüber wie all die Fans mitgingen, brüllten und tanzten. Als Zugabe brachte er Rebel Yell dann nochmal, und ging darin richtig auf, er gab alles, seine Stirnader schwoll an…oh man, man konnte echt ne Gänsehaut bekommen. :-) Wir fanden das war ein echt starker Auftritt!
Benjamin verließ die Bühne und alles brüllte nach Limahl. Doch stattdessen fing die Moderatorin lauthals an zu singen und wir brüllten noch lauter nach unserem Star. Irgendwann hatte sie (oder Limahl?) ein Einsehen, das Licht ging aus das Instrumentalstück K.A.J.A.- G Double O, G Double O dröhnte aus den Boxen. Die schmerzenden Füße waren auf Anhieb vergessen und die Fans drängten noch weiter nach vorne und ganz von allein stand ich (Bejay) plötzlich vorne in der zweiten Reihe, ich hatte eine grandiose Sicht, genau in der Mitte. Meine (Steffis) Sicht war erst nicht ganz so toll, da sich jetzt doch die ganzen Fans ein wenig zusammendrängten, und als etwas kleiner Geratene man schon mal so seine Probleme bekommen kann. Aber ich konnte mir immer meine Sichtlücken suchen, und interessanterweise sind ja viele der Limahlfans auch nicht gerade großgewachsen.
Die Tänzer kamen auf die Bühne und die Fans machten mit was das Zeug hielt. Zur Mitte des Songs kam dann eeeeeeeendlich Limahl raus, dummerweise zickte die Technik und aus dem Mikrofon wollte kein Ton kommen. Limahl aber ganz der Profi lächelte und machte weiter, es dauerte eine Weile bis das Mike dann endlich seinen Dienst erfüllte. Limahl entschuldigte sich kurz für die Panne und machte eine gewohnt professionelle Show
Er lachte viel und kündigte fast jeden Song in Deutsch an. Es folgten Too Shy und Love is Blind. Ein Meer aus Feuerzeugen und Leuchtstäbchen war zu sehen, es war ein schöner Anblick, und wir Fans sangen lauthals mit. Anschließend bedankte er sich bei seinen Fans für die Unterstützung bei der Comeback Show und brachte seine besten Songs. Es folgten You to me are everything, Never can say goodbye und der Song für den er die meisten Stimmen bekam Can you feel the love tonight.