Die Comeback Show
 Fanbericht

Mein Treffen mit Limahl in Köln bei der Comeback Show…
ein ganz persönliches „Tagebuch“ von „Bejay“

Fortsetzung

Das 3. Treffen am Freitag den 27.02.04 (Never Can Say Goodbye – Limahl schaffte Platz 2 :- ))     
      
Ausnahmsweise war die nächste Show diesmal schon am darauf folgenden Freitag. Ich hatte mir komplett frei genommen und wir hatten Tickets für die Show bestellt. Dummerweise herrschte draußen der dickste Schneesturm seit Monaten. Alles war dick verschneit, an eine Fahrt nach Köln war nicht zu denken! Staus und Unfälle wurden in Verkehrsfunk gemeldet. Ich saß tatenlos zuhause und konnte es nicht fassen. Ab 20:15 verfolgten wir die Show am Bildschirm…Limahl war super gelaunt, dank seiner traumhaften Bewertungen, und sah einfach grandios aus…ich hielt es zuhause kaum aus, eine Fahrt nach Köln…so nah und doch so unerreichbar. Tja, wie es das Schicksal so wollte hörte es tatsächlich gegen 21 Uhr auf zu schneien. Die Straßen wurden langsam wieder befahrbar. Ich brauchte meinen Freund gar nicht überreden, tja, und wieder standen wir um 22 Uhr pünktlich am backstage. Es waren ein paar Fans mehr da als beim letzte Mal, unter anderem traf ich eine frühere „Bekannte“ mit ihrer mittlerweile gut 20-jährigen Tochter wieder. Wir kannten uns von früheren Startreffs, als ich noch in den 80ern hinter Duran Duran oder anderen Stars herfuhr. Nun war sie angeblich hier um Benjamin Boyce zu unterstützen. Nach kurzem Smalltalk präsentierte sie mir gleich stolz ihre 3 Limahl Autogrammkarten, die sie nach der Show von ihm ergattert hatte. Sie war bereits in fast allen Shows vertreten, kam umsonst rein, da sie dort ja Hinz und Kunz kannte.

Der Reihe nach kamen wieder alle Künstler raus. Vor Limahl kam unter anderem auch Benjamin Boyce. Er war für heute eigentlich krank „gemeldet“, daher waren so gut wie keine Ben–Fans vertreten. Geduldig gab er sich den wenigen Fans hin. Als ich ihm mein Foto mit ihm zusammen von letzter Woche zeigte, hielt ich vorsorglich mein Gesicht darauf zu, weil ich da wirklich unmöglich drauf getroffen war.

Ben aber war erstaunlicherweise megacharmant und meinte, er fände Mädels mit runden Gesichtern einfach toll, seine Ex-Freundin hätte ja auch ein solches. Und das Doppelkinn käme ja nur, weil ich mich so klein machte und den Kopf so nach hinten nähme. Außerdem sähe ich doch total hübsch aus und…und…und… ein Kompliment jagte das Andere…ich bekam knallrote Ohren, die anderen Fans drum herum lachten schon…man, aber er war echt voll lieb zu mir…
Nun nahm er mich dann für ein 2. Foto unter seinen Arm und rückte mich „zurecht“….tja und was soll ich sagen, das Foto ist schon viel besser geworden…: :- )

Dann war wieder Warten angesagt. Meine Bekannte mit ihrer Tochter, mein Freund und ich standen nun ganz allein am Backstage um auf ihn zu warten. Limahl kam wieder mal als Letzter raus, fast „pünktlich“ um 0:20.

Sofort stürmte meine Bekannte auf ihn zu und hielt ihm einen Stapel Fotos unter die Nase, er aber meinte höflich zu ihr, er hätte ihr bereits in der Halle Autogramme gegeben.
Einen Meter weiter hinten stand ich, mit meinem Foto von vor letzter Woche in der Hand und schaute ihn an. „I was not in the show“…stammelte ich. Er schaute mich an, und meinte, ich solle ihm zum Auto folgen. Er öffnete die Wagentür, setzte sich hinein und schlug die Türe zu. Ich dachte schon…das war´s…aber nein, er ließ die Scheibe runter und musste wieder in das Gesicht meiner Bekannten schauen, die sich schon wieder vor mich gedrängelt hatte.                              

Ich stand etwas seitlich hinten, und er „holte“ mich nach vorne und nahm mein Foto entgegen….peinlich…natürlich sehe ich da völlig fertig drauf aus (war ich auch, kam ja frisch von einer Karnevalsfeier) Aber er schrieb ganz lieb drauf: „Für Claudia, Love Limahl, Köln 27.02.04. Dann verabschiedete er sich höflich, winkte und weg war er.

Meine Bekannte fand ihn natürlich „voll arrogant“, ich fand ihn totaaaaaaaal klasse :-)))) Wahrscheinlich zum „Dank“ wurde ich von ihr dazu verpflichtet ihre Tochter zum Ratinger Bahnhof mitzunehmen (man wird von ihr nicht gefragt, sondern befehligt). Gaaanz langsam, mit Tempo 60, fuhren wir zurück über die inzwischen wieder vollkommen zugeschneite Autobahn. Auf der gegenüberliegenden Fahrbahn gab es aufgrund eines quer liegenden PKW einen kilometerlangen Stau. Das war der blanke Horror, ein Wunder dass da nichts passiert ist…

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