Die Comeback Show
 Fanbericht

Mein Treffen mit Limahl in Köln bei der Comeback Show…
ein ganz persönliches „Tagebuch“ von „Bejay“

Schon seit vielen Wochen fieberte ich dem Tag der ersten Ausstrahlung der Comeback Show entgegen. Gleich nach der ersten Ankündigung dieser neuen Sendung, in der tatsächlich mein großer Schwarm Limahl auftreten würde, freute ich mich wie ein Teeny ihn endlich einmal „Live und in Farbe“ sehen zu können.
Bereits im zarten Alter von 14 Jahren war ich diesem süßen Jungen mit der Samtstimme verfallen,  und meine erste selbst gekaufte Schallplatte hieß „White Feathers“ von Kajagoogoo.

Jetzt, 20 Jahre später, sollte es endlich soweit sein, ich würde mit viel Glück vielleicht Limahl einmal in „echt“ sehen.
Also erkundigte ich mich rechtzeitig nach Zeit und Ort der Ausstrahlung und freute mich natürlich wie verrückt als ich erfuhr, dass die Sendungen in Köln stattfinden werden. Die erste Aufzeichnung der Comeback Show hatten wir (wir, das sind mein Freund und ich)  leider verpasst weil ich um 18 Uhr arbeiten musste. Die 2. Show wollte ich mir daher keinesfalls entgehen lassen.

Das 1. Treffen am Montag den 16.02.04 (Love`s Divine – Limahl belegte Platz 5)

Leider hatte ich auch an diesem Montag, eine 22 Uhr Nachtschicht und hatte daher wieder nicht die Möglichkeit zur Show zu gehen. Das fand ich aber eh nicht so dramatisch, da ich das persönliche Treffen eh einer Fernsehshow vorziehe. Also fuhren wir noch vor Beginn der Sendung auf gut Glück nach Köln und hofften den ein oder anderen Künstler beim Einlass kurz zu erwischen. Ehrlich gesagt machte ich mir gar keine großen Hoffnungen Limahl zu sehen, in meinen Augen war er ja noch immer der umschwärmte Megastar aus den 80er Jahren, der nicht mal eben einfach so „zu treffen“ ist. Außerdem kann man mit dieser Einstellung nicht so leicht Enttäuscht werden.

Also machten wir uns gegen 18 Uhr auf den halbstündigen Weg nach Köln zum Coloneum. Der Parkplatz war voll, der Vorraum leer, alle Zuschauer waren schon in der Halle. Draußen rechts war das Gelände weiträumig eingezäunt, glücklicherweise war ein Tor offen und wir kamen auf das große Areal, wo diverse andere Fernsehaufzeichnungen stattfinden. Dort war außer einem Mädel (Kelly Family Fan) wirklich kein Mensch, wir geisterten daher völlig orientierungslos durch das Gelände. Aus einem Gebäude sahen wir Licht. Es entpuppte sich schnell als die Kantine der Fernsehproduktionsgesellschaften. Jede Menge Leute saßen darin, plötzlich erkannte ich Coolio mit seiner verrückten Frisur. Da kam auch schon meine Nervosität hoch und ich spinnte völlig rum, dass der Eine oder doch der Andere glatt aussehen könnte wie Limahl. (Immerhin hatte ich ihn noch nie im „Original“ gesehen, und das letzte Mal im Fernsehen war fast 20 Jahre her…na ja, bis auf den kurzen Auftritt in der 80er Show…) Tja, und plötzlich deutet mein Freund auf einen Typen mit abstehenden Haaren… kumma, ist er das nicht? Ich schaute rüber, aber natürlich war er es nicht….snüff. Doch da, gleich daneben…da hab ich ihn tatsächlich erkannt…knappe 1,70 m hatten ihn verraten….Limahl, da stand er, mit einem Tablett in der Hand an der Essensausgabe der Betriebskantine! Ein Bild für die Götter, ich hab echt gedacht mich trifft ein Donnerschlag.

Der Abend hatte sich rein für diesen Anblick für mich schon absolut gelohnt, ich ging mit einem Dauergrinsen im Gesicht abends zur Nachtschicht  Einfach schön.

Das 2. Treffen am Montag den 23.02.04 (The Way To Your Heart – Limahl erreichte Platz 4)
Es wurde wieder Montag, und selbstredend hatte ich mir diesmal die Zeit genommen, abends gegen 22 Uhr in Köln am Ausgang der großen Hallen Parade zu stehen. Es war wieder niemand dort außer uns.

Ohne jegliche Idee wo wir auf die Stars warten könnten, gingen wir in den Vorraum der Halle. Die Zuschauer saßen noch in der Show.
All meinen Mut zusammennehmend ging ich auf einen der Türsteher zu und zeigte ihm meine eigens für Limahl mitgebrachte alte Limahl Sammelmappe (mit Berichten und Schnipseln, gesammelte Werke noch von vor 20 Jahren) und wir fingen ein sehr nettes, freundliches Gespräch an. Ich gestand ihm dass ich mir gerne ein persönliches Autogramm von Limahl holen würde, da ich schon seit 20 Jahren für ihn schwärmte und für mich quasi damit ein Traum in Erfüllung gehen würde. Lange Rede kurzer Sinn, er grinste verständnisvoll und zeigte uns den Weg zu der Tür aus dem die Künstler später zwangsläufig rauskommen würden.
Und so standen wir dann noch gut 30 Minuten vor der Tür, es trudelten mit der Zeit noch weitere 2-3 Fans ein, bis plötzlich tatsächlich die ersten Comeback Stars erschienen. Der Reihe nach kamen sie heraus, Emilia, Coolio, Arabella, Chris Norman, Marcus etc, und erst kurz bevor Benjamin Boyce raus kam, wurde es voller. Plötzlich war richtig was los, lauter Trubel von den jungen Fans und Ben blieb fast eine halbe Stunde, gab Fotos, Autogramme und musste jede Menge Umarmungen verteilen. Als Ben abfuhr wurde es wieder ruhig. Es ging auf Mitternacht zu, kein Limahl zu sehen, wir waren schon wieder die einzig Anwesenden, bis auf eine Mutter mit Tochter (waren für Benjamin Boyce gekommen) die auch einen Blick auf Limahl erhaschen wollten…

Gegen 0:20 fühlte ich mich plötzlich als bekäme ich einen Schlag in die Magengrube, ich traute meinen Augen kaum, aber da kam er raus, Limahl, im sexy blue Jeans-Outfit.

Ich stand als einzig wahrer Limahl Fan natürlich an vorderster Front,  er schaute mich an und meinte gleich…„aaaaaah, it`s late, I´m so tired, ...“, und ließ sich nach hinten fallen, so dass mir fast nichts anderes übrig blieb als ihm am Ärmel festzuhalten, damit er nicht womöglich noch umfiel :- )


Er erklärte mir, er hätte schon den ganzen Tag geprobt und es wäre jetzt
schon so spät und zeigte mir gleich zur Untermauerung seiner Aussage demonstrativ seine Uhr… 






Trotzdem gab er jedem von uns noch ein Autogramm und jeder durfte noch ein Foto mit ihm zusammen machen.

Besonders interessant fand ich, dass mir seine Stimme selbst nach 20 Jahren gleich wieder sehr vertraut vorkam. Es war ein ganz eigenartiges Gefühl, als ob ich jemand Bekanntes hören würde. Ein irgendwie merkwürdiges Gefühl. Anschließend setzte er sich hinten in eine dunkle Limousine und verschwand…
                        
Anschließend setzte er sich hinten in eine dunkle Limousine und verschwand…                     

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